„Echt Krass“: Jugendliche und sexuelle Gewalt – ein Schülerbericht

Was konnte man bei der Ausstellung sehen ?

Die Ausstellung besteht aus mehreren Stelen, die außen Informationen bieten und in die man reingehen kann. In einer Stele kann man einen Herzschlag, in einer anderen Anmachsprüche oder in einer weiteren ein Gerichtsverfahren hören. In einer Stele wird man bedrängt durch Hände und Augen an den Wänden. Außen an den Stelen gibt es Videos, Audiotexte und verschiedene Meinungen über verschiedene Aspekte zum Thema Jugendliche und sexuelle Gewalt. An einer Stele kann man Bilder sehen und selber entscheiden, ob das Bild Echt Krass ist oder noch im Rahmen.

Wie kam die Ausstellung an ?

Mit der Ausstellung „ Echt Krass“ wurde deutlich gemacht, wo der Spaß aufhört und wo die sexuelle Gewalt anfängt. Sexuelle Gewalt durch Gleichaltrige passiert nicht nur unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen, die Übergriffe reichen von sexistischen Sprüchen über sexuelle Belästigung im Internet bis hin zur Vergewaltigung und Missbrauch via Internet. Man muss den Anderen deutlich machen, wo für einen selbst der Spaß aufhört. Die Ausstellung kam bei den jugendlichen Besuchern gut an und war interessant.

Wie waren die Reaktionen der Schüler ?

Die Schüler waren von der Ausstellung begeistert. Man hat Echt Krasse Dinge zu sehen bekommen und hat viel gelernt. Wir konnten uns gut in das Thema hinein versetzten, da wir eine sehr gute Vorbereitung bekommen hatten und es sehr nah der Wirklichkeit ist. Dazu ist es natürlich auch ein Thema, welches oft in den Medien ist und oft diskutiert wird. Der einzige Punkt, den viele Schüler nicht so gut fanden, ist, dass vereinzelte Dinge manchmal etwas übertrieben dargestellt wurden. So konnte man das nicht wirklich nachvollziehen, weil es so etwas nicht in unserer Umgebung gibt. Aber im Großen und Ganzen war die Ausstellung sehr interessant und man konnte sehr viel lernen.

Marcel Schiffler, Tom Honigmann und Bastian Herzog
Klasse 10c