5a im Historischen Museum

5a im Historischen Museum 1Wir, die 5a, Frau Röthemeyer und Frau Jendritzka, trafen uns frühmorgens an der Endhaltestelle der Linie 3, um nach Hannover ins Historische Museum zu fahren. Es ging um eine Sonderausstellung zur Stadtentwicklung von Hannover. Alle waren pünktlich da und wir fuhren bis zur Haltestelle Markthalle. Dort stiegen wir aus. Gegenüber der Markthalle befindet sich die heutige Altstadt von Hannover. Wir warfen einen Blick auf das wunderschöne alte gotische Rathaus von Hannover und die Marktkirche. Dann gingen wir die Kramerstraße entlang und entdeckten das Haus der ältesten Brauerei von Hannover, das Broyhan-Haus, in dem sich heute ein uriges Restaurant befindet.

Wir gingen zum Wunschbrunnen auf dem Holzmarkt, wo viele von uns sich beim Drehen des Messingringes etwas wünschten. Vielleicht geht es ja in Erfüllung. Es ging weiter zum Hohen Ufer an der Leine, der Stelle, wo Hannover einst entstanden ist. Gegenüber steht der Beginenturm. Wir machten noch eine kleine Frühstückspause am Brunnen auf dem Ballhofplatz und dann eilten wir ins Museum.

Dort sahen wir etliche alte Bilder von Hannover und wir sollten erkennen, welches das älteste ist. Das war überhaupt nicht einfach. Aber trotzdem hat es jemand herausgefunden.

Dann saßen wir alle an einem runden Tisch und sahen einen Film über die Entwicklung von Hannover in den letzten 1000 Jahren. Es gab riesige Veränderungen, z.B. bei den Häusern und im Straßenverkehr oder bei den Plätzen, wo Kinder früher und heute spielen.

Es gab drei Büros von Architekten, die in Hannover in der Vergangenheit gebaut haben : Georg Ludwig Laves, Conrad Wilhelm Hase und Rudolf Hillebrecht. Ihre Vorstellungen von einer Stadt waren sehr unterschiedlich. In ihren Büros konnte man neben den Möbeln aus der Zeit alte Arbeitsgeräte, alte Bilder und Fotos der Stadt sehen. Wir konnten auch selbst Plätze gestalten, z. B. den Klagesmarkt.

Ganz toll waren die Kleidungsstücke von vor über 100 Jahren, die man anziehen konnte. Da konnte man sehen, wie die Leute früher auf den Straßen flaniert sind.

Und es gab noch viel mehr zu entdecken: alte Radios und Fernseher, eine alte Waschmaschine, alte Schreibmaschinen, auf denen man einen Brief an den Bürgermeister schreiben konnte, um mitzuteilen, was man in der Stadt verändern würde. Wir versuchten es, aber die alten Maschinen waren schwer zu bedienen. Da geht es mit dem Computer doch einfacher.

Es war ein interessanter Vormittag.

Lara und Leonie , Kl. 5a.