Besuch im „Deutschen Auswandererhaus“ in Bremerhaven

Am Donnerstag, dem 18.05.2017 ging es für die beiden Abschlussklassen der Realschule Isernhagen am Hauptbahnhof Hannover los.  Ziel des Ausfluges war das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven. 

Nach dem Einlass gegen 12. 30 Uhr erklärte eine nette, junge Dame alles Wichtige über das Museum. Jeder von uns bekam einen „Boardingpass“, mit dem wir das Leben einer ausgewanderten Person begleiten konnten. Die vielen Stationen zeigten uns die verschiedenen Migrationsgeschichten der letzten 300 Jahre. Man hat viel über seine zugeteilte Person erfahren. Um genau zu sein, teilte jeder mit zwei echten  Menschen deren Lebensgeschichte. Der erste Charakter war die Person, die aus Bremerhaven ins Ausland auswanderte. Es gab viele unterschiedliche Ziele, wie zum Beispiel die USA, Australien, Südamerika oder auch Europa. Der zweite Charakter beschrieb jemanden, der aus dem Ausland nach Bremerhaven oder in andere Regionen Deutschlands, eingewandert war.  Es gab viele beeindruckende Dinge zu sehen. Man sah, unter welchen Bedingungen die Menschen auf einem Schiff nach Amerika schlafen, essen oder ihre Freizeit verbringen mussten. Gegen Ende des Rundgangs kam man in ein neues Zeitalter und der zugeteilte Charakter war eine neue Person – eine, die nach Deutschland einwandern wollte. Man befand sich in den 60/70er Jahren. Es gab sogar ein Kino, in dem drei Dokumentarfilme gezeigt wurden. Man sah einen Friseursalon, Galeria Kaufhof und sogar eine Kiosk. Danach war der Rundgang schon wieder vorbei. Nach dem interaktiven Museumsrundgang erkundeten wir den Rest der Zeit Bremerhaven.

Uns hat der Ausflug nach Bremerhaven sehr viel Spaß gemacht und wir konnten zahlreiche Informationen über die Migration und Immigration in Deutschland sammeln.

Geschrieben von Martha Lill und Patricia Moreno-Blanco (10a)