Im Bundestag bei Herrn Dr. Hendrik Hoppenstedt

Wir, die 9a der Realschule Isernhagen, haben den Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Hoppenstedt (CDU) im Berliner Bundestag getroffen.

Zuvor hatten wir uns viel über den Bundestag und Herrn Dr. Hoppenstedt informiert, sodass wir gut vorbereitet auftreten konnten. Im Voraus haben wir uns Fragen überlegt, die wir Herrn Hoppenstedt stellen konnten.

Zu Beginn des Gesprächs mit dem Abgeordneten beschrieb er seine Arbeitswoche in Berlin. Er arbeitet immer abwechselnd eine Woche in der Heimat in Großburgwedel und eine Woche in Berlin. Zuhause ist es seine Aufgabe, Firmen, Vereine usw. zu besuchen und mit den Bürgern über Angelegenheiten zu sprechen, die von politischem und allgemeinem Interesse sind. Die Antworten und Probleme greift er gegebenenfalls bei der Arbeit in Berlin wieder auf.

Die Arbeitswoche in Berlin beginnt montagmorgens. Herr Dr. Hoppenstedt widmet sich zunächst der angesammelten Post. Bei Treffen mit Bundestagsabgeordneten anderer Wahlkreise bespricht er mit ihnen verschiedene Dinge, zum Beispiel auch Bedeutendes aus seinem Wahlkreis.
Dienstags finden Sitzungen statt, am Nachmittag eine Fraktionssitzung.
Am Mittwoch tagen die Ausschüsse – sie besprechen und bearbeiten Gesetzesentwürfe. Herr Dr. Hoppenstedt ist Mitglied im Rechtsausschuss. Am Donnerstag und Freitag finden „Plenarsitzungen“ statt: dort werden die Gesetzesentwürfe vorgetragen, diskutiert und dann beschlossen, oder eben nicht.

Nach der Vorstellung von Herrn Hoppenstedts Arbeitswoche durften wir ihm einige Fragen stellen. Hier ein kleiner Auszug aus den Fragen:

Frage: Wenn Sie in Berlin arbeiten, wohnen Sie dann in einem Hotel?

Antwort: Nein, einige meiner Kollegen machen das, aber ich habe eine Wohnung.

Frage: Was ist Ihre Motivation Abgeordneter zu sein?

Antwort: Politik und Geschichte waren schon meine Lieblingsfächer in der Schule. Außerdem komme ich aus einem politikbegeisterten Elternhaus und habe mich früh mit tagespolitischen Themen, zum Beispiel beim Schauen der Tagesschau, auseinandergesetzt. Helmut Schmidt hat mich damals sehr begeistert.

Frage: In welchem Alter sind Sie Politiker geworden?

Antwort: Mit 27 Jahren bin ich Parteimitglied geworden, das ist sehr spät. Ich engagierte mich und übernahm zunächst das Amt des Schatzmeisters in der örtlichen CDU. Als Bürgermeister in Großburgwedel habe ich mit 32 Jahren kandidiert und gewonnen. Somit war ich der jüngste Bürgermeister in Niedersachsen. Nach 9 Jahren bekam ich das Angebot, in den Bundestag zu wechseln. Ich wusste, dass es eine große Chance für mich war.

geschrieben von Anna Iwanow, Klasse 9a

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