Eine Seefahrt, die ist lustig…

Der 10. Jahrgang begab sich auf Abschlussfahrt auf das Ijsselmeer und hatte viel Spaß….

 

Bei schönem Wetter fuhren die beiden Klassen gegen Mittag aus Altwarmbüchen mit dem Reiseziel Enkhuizen (Niederlande) los. Nach siebenstündiger Fahrtzeit erreichten wir unser erstes Ziel: den Hafen von Enkhuizen. Bei stürmischem Wetter nahmen wir Koffer und Lebensmittel und „enterten“ zügig unser Segelschiff: die „Bontekoe“, die nun für eine Woche unsere Unterkunft sein werden würde.

Unter Deck dauerte es nicht lange, die Kojen (Zimmer) aufzuteilen. Anschließend erhielten wir vom Skipper Nils eine Einweisung und er stellte uns seine kleine Familie und den Mart, Marvin, vor.

Am nächsten Morgen gab es um 9 Uhr Frühstück. Vormittags gingen wir allesamt auf das Deck. Marvin brachte uns den „889- Knoten“ bei, den wir für das Sichern der Taue, die zu den Segeln gehörten, benötigten und wir lernten bei ihm viel über das Segeln und mussten kräftig mit anpacken. Nun endlich ging es los.

Unser erstes Ziel lag im Osten vom Ijsselmeer: die kleine Hafenstadt Makkum. Wir waren sehr schnell mit dem Segelschiff unterwegs, da es sehr windig war. Als wir im Hafen von Makkum anlegten, machten wir einen Landgang und trafen auf die Parallelklasse. Am späten Abend hatten wir beim gemeinsamen Spielen von Gesellschaftsspielen unseren Spaß.

Am nächsten Morgen haben wir uns spontan für das nächste Ziel, Harlingen, am nördlichen Rand des Ijsselmeeres entschieden. Unsere und die Parallelklasse segelten von hier an getrennte Wege. Um 10 Uhr standen wir schon an den Tauen bereit, um die Segel zu setzen. Kurze Zeit später waren wir an der Schleuse von Kornwerderzand. Nach der Schleuse und ca. 3-5 Meter höher vom Wasserspiegel aus, ging es weiter nach Harlingen. Wie jeden Tag hatten wir auch dort genügend Freizeit und Spaß an Gesellschaftsspielen.

Den nächsten Tag ging es wieder weiter in den Süden, Richtung Warkum. Kurze Zeit nach dem Aufbruch segelten wir erneut durch die Schleuse von Kornwerderzand. In einer kleinen Bucht an der Schleuse durften wir im eiskalten Wasser schwimmen. Als wir anschließend in Warkum anlegten, wollten wir wieder die Stadt erkunden.

Am Morgen des vorletzten Tages haben wir uns wieder mit aller Kraft beim Segelhissen bewiesen. Die Segel waren gesetzt und unser letztes Ziel war Hoorn, eine größere, holländische Hafenstadt. An der Schleuse ließen wir die Segel wieder herab, um sie anschließend wieder zu hissen. Als wir im Hafen von Hoorn anlegten, gingen wir zur Stärkung mit der ganzen Klasse ein Eis essen.

Es war eine sehr erlebnisreiche und tolle Klassenfahrt, welche nie in Vergessenheit geraten wird. Wir haben viel gelernt und viel zusammen gemacht. Einige konnten sich als große Köche unter Beweis stellen. Doch leider neigte die Fahrt sich langsam dem Ende zu. Der nächste Tag, das letzte Mal Segelhissen. Schon saßen die Segel richtig, verschwanden die meisten in ihren Kojen, um die Koffer zu packen und für klar Schiff zu sorgen.

Geschrieben von Nikita Schweitzer