Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Die Klassen des 10. Jahrgangs besuchten zu Beginn des Schuljahres gemeinsam mit den Schüler*innen der Heinrich-Heller-Schule die Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Das einst als Kriegsgefangenenlager erbaute Areal wurde in der Zeit des Holocaust nach und nach in ein Konzentrationslager für jüdische und in den Augen der Nationalsozialisten andersdenkende und -lebende Menschen umgewandelt. Bis zur Befreiung des Lagers Ende April 1945 wurden sie unter menschenunwürdigen und totbringenden Bedingungen dorthin deportiert und eingesperrt. Die Umgebung, der Waggon, der die Bedingungen der Deportation nachfühlen lässt, die Zeitzeugenberichte und -dokumente und die während der Befreiung gefilmten Aufnahmen dokumentieren die widerwärtigen Gräueltaten in der damaligen Zeit. Traurige Berühmtheit erlangt die Gedenkstätte durch Anne Frank, die wenige Tage nach der Befreiung des Lagers dort starb. Der Besuch der Gedenkstätte hinterließ Spuren bei uns allen und zeigt, wie wichtig es ist, Geschichte nicht nur aus den Büchern zu erinnern.