Schreiben gegen Rassismus

Schreibwerkstatt mit Margret Steenfatt - 1In letzter Zeit sind muslimische Mitbürger sowie Flüchtlinge mehrfach beleidigt und beschimpft worden. Wir fragten uns, ob der wichtigste Grundsatz unserer Demokratie – Die Würde des Menschen ist unantastbar – in Vergessenheit geraten ist.

Als Schülerinnen und Schüler der Realschule Isernhagen sind wir Demokraten und wollen eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage sein. Wir haben deshalb in unserer Schreibwerkstatt am 17. und 18. Februar Kurzgeschichten, Tagebuchaufzeichnungen, Gedichte und Bildergeschichten zum Thema „Ohne Rassismus – Mit Courage“ geschrieben und gestaltet. Luisa berichtet: Mehr lesen …

„Echt Krass“: Jugendliche und sexuelle Gewalt – ein Schülerbericht

Was konnte man bei der Ausstellung sehen ?

Die Ausstellung besteht aus mehreren Stelen, die außen Informationen bieten und in die man reingehen kann. In einer Stele kann man einen Herzschlag, in einer anderen Anmachsprüche oder in einer weiteren ein Gerichtsverfahren hören. In einer Stele wird man bedrängt durch Hände und Augen an den Wänden. Außen an den Stelen gibt es Videos, Audiotexte und verschiedene Meinungen über verschiedene Aspekte zum Thema Jugendliche und sexuelle Gewalt. An einer Stele kann man Bilder sehen und selber entscheiden, ob das Bild Echt Krass ist oder noch im Rahmen. Mehr lesen …

Echt Krass: Ausstellung eröffnet

Am Montag Nachmittag wurde in der Agora des Schulzentrums die Ausstellung Echt Krass eröffnet. Beteiligt waren neben Eltern, den Lehrkräften der drei beteiligten Schulen und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Isernhagen auch Fachkräfte aus der Jungendarbeit. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters erklärte der Schulleiter, weshalb eine Ausstellung zum Thema sexuelle Grenzverletzungen unter Jugendlichen überhaupt ein Thema für die schulische Arbeit ist. Frau Müssing von Violetta erläuterte Inhalt und Wirkung der Ausstellung; schließlich stellte Frau Witte vom Kultusministerium die Anlaufstelle für Opfer und Fragen sexuellen Missbrauchs und Diskriminierung in Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder vor.

Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch einen musikalischen Beitrag zweier Schülerinnen des Gymnasiums. Weiterhin trugen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 einen Text zum Thema Respektvor, den sie in der vorherigen Woche mit Rapper Spax erarbeitet hatten. Im Rahmenprogramm htten Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 hatten eigens ein Buffet aufgebaut und boten den Besuchern kleine Erfrischungen an.

Hier der Beitrag der NHZ über die Eröffnung der Ausstellung.

Echt Krasse Ausstellung

Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen: Schulen klären auf.

Die Gemeinde Isernhagen zeigt in Kooperation mit den drei weiterführenden Schulen in Isernhagen vom 26.08. bis 16.09.2013 die interaktive Ausstellung ECHT KRASS. Als eine der zentralen Instanzen für die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen sehen sich die weiterführenden Schulen Isernhagens in der Verantwortung, Schülerinnen und Schüler gegen Übergriffe zu stärken und sie zu schützen.

Das Angebot der Ausstellung richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern der Schulen Isernhagens als auch an Jugendliche, pädagogische Fachkräfte und Aktive aus anderen Schulen, Jugendpflege, Jugendhilfe und Verbänden. Hintergrund der Präsentation sind Lebenswelten von Jugendlichen, die zu einem erheblichen Teil durch (sexuelle) Grenzüberschreitungen geprägt sind.

Ziel der Ausstellung ist, Kinder und Jugendliche darin zu bestärken, Übergriffe wahrzunehmen, sich dagegen zu wehren und rechtzeitig Hilfe zu holen. Jugendliche müssen lernen, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu wahren; sie sollten Möglichkeiten der gewaltlosen Kontaktaufnahme und Annäherung kennen und reflektieren lernen. Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Eltern werden darin unterstützt, zwischen sexuellem Experimentierverhalten und Grenzverletzung zu unterscheiden und mit beidem adäquat umzugehen.

Im Vorfeld der Ausstellung werden Lehrkräfte und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulen und das Fachpersonal der Jugendpflege intensiv geschult, um eine gute Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs für die Jugendlichen zu gewährleisten. In der Zusammenarbeit der Schulen und weiteren Akteuren in der Lebenswelt Jugendlicher in Isernhagen zeigt sich eine Besonderheit und die hohe fachliche Qualität des Projektes.

Wenn Sie an einem Besuch der Ausstellung interessiert sind, melden Sie sich bitte h i e r an.

 

Theater: „Alkohölle“

Heute zeigte die Wittener Theatergruppe  Theaterspiel in Kooperation mit dem team-jugendarbeit der Region Hannover vor AlkohoelleSchülerinnen und Schülern der Realschule das Theaterstück Alkohölle. Adressaten dieses Stückes sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 13-17 Jahren, die in diesem Stück Gelegenheit erhalten, sich mit den Gefahren der  Droge Alkohol auseinanderzusetzen. Initiiert und organisiert wurde die Vorstellung von unserem Schulsozialpädagogen Jörg Lohmann im Rahmen der schulinternen Suchtprävention.

Im Mittelpunkt dieses Theaterstückes steht Lena, ein junges Mädchen. Mit ihrer flippigen und chaotischen Art spricht Lena die jungen Menschen an, da sie sich mit ihr identifizieren können. „Party machen – Party gehen“- sind Begriffe, die für die Schülerinnen und Schüler keine Worthülsen sind. Sie wissen genau, was gemeint ist, wenn Lena diese Worte in den Mund nimmt.

Lena  macht gerade ein Praktikum in der Werbeagentur ihrer Tante. Als ihre Tante gerade nicht da ist, erhält Lena von einer Spirituosenfirma einen Werbeauftrag. Sie soll eine Kampagne für einen neuen Alcopop starten. Da Lena viel Alkohol trinkt, kennt sie sich gut mit den verschiedenen Sorten aus. Als die Tante von diesem Auftrag erfährt, will sie den Auftrag ablehnen, da sie grundsätzlich keine Alkoholwerbung macht. Lena kann die Entscheidung ihrer Tante nicht nachvollziehen, da die Firma das Geld gut gebrauchen könnte. Ein Streit zwischen den beiden entsteht. Dabei erfährt Lena eine Geschichte, die sie sehr berührt …

Das Präventionskonzept unserer Schule ermöglicht eine Vor- und Nachbereitung zum Thema Alkoholmissbrauch. Des Weiteren nutzten unsere Schülerinnen und Schüler sehr intensiv die Gelegenheit, sich im Anschluss an das Theaterstück mit den Schauspielern auszutauschen.